
Schönere Zukunft. Wochenschrift für Kultur und Politik, Volkswirtschaft und Soziale Frage. 5. Jahrgang, Hefte 2, 4-42, 44-52.
4°. Originalhefte, zusammen 1268 Seiten (fehlende Hefte inkludiert). Mit Inhaltsüberblick der zweiten Jahrgangshälfte. – Die zwischen 1925 und 1941 erschienene Wochenschrift „Schönere Zukunft“ (1932 zusammengelegt mit der Wochenschrift „Das Neue Reich“) vertrat katholisch-antisemitische und ständische Ideen. Zum Nationalsozialismus nahm sie eine zwiespältige Haltung ein. Am 4. 2. 1941 wurde die Zeitschrift auf nationalsozialistische Anordnung eingestellt. ÖBL Bd. 1, Lfg. 3, S. 208f. – Aus dem Inhalt des vorliegenden Jahrganges: „Der geistig-moralische Zustand des Europa von heute“, „Zur Psychologie des heutigen Jugendromans“, „die religiösen Aussichten der russischen Zukunft“, „Zur rechten Beurteilung heutiger sog. schöner Literatur“, „Föderalistische Gedanken für das deutsche Mittel-Europa“, „Der Kampf gegen Schmutz und Schund in Frankreich“, „Der Kirchenstaat einst und jetzt“, „Die Wahrheit über Jugoslawien und seine Diktatur“, „Die christliche Frau und das öffentliche Leben“, „Hier Hungersnot – dort Brotwucher“, „Selbstverschuldete Theaterkrisen“, „Die Kapitulation Europas vor dem Sternenbanner“, „Publikumsproteste gegen verfehlte Stücke in Theatern und Kino“, „Eugenik und christliche Ehe“, „Familie und Liturgie“, „die tieferen Untergründe des bolschewistischen Religionshasses“, „Götterdämmerung der Weltkriegs-Propagandalüge“, „Die Weltliteratur im Lichte der Weltkirche“. Jede Ausgabe enthält eine kulturelle Weltumschau mit aktuellen Themen aus verschiedenen Ländern und eine Literatur-Rubrik.
Hefte teilw. gebräunt, stockfleckig und angestaubt. Vereinzelt knickspurig und randbestoßen.
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